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Bei
BFA/FDP Listen zur Kommunalwahl
08.01.2011 - ALLENDORF/LUMDA
27
Bewerber um Stadtverordneten- und Ortsbeiratsmandate in geheimer Wahl
nominiert
(rse).
Die BFA/ FDP hat die Listen für das Stadtparlament und die Ortsbeiräte von
Climbach und Nordeck/Winnen aufgestellt. Der Ortsbezirk Allendorf und der
Ortsbeirat Allendorf wurden abgeschafft. In Diskussionsbeiträgen von
Mitgliedern wurde es fatal genannt, ehrenamtlich Tätige von der kommunalen
Arbeit auszuschließen. In der weiteren Diskussion wurde daran erinnert, dass
Eigentümer großer Grundstücke die Zeche für den Kläranlagenbau zahlen
müssen. Fraktionsvorsitzender Walter Deissmann erinnerte daran, dass seit
Anfang die 2010 BFA/FDP-Fraktion mehrfach öffentlich ihre Ansichten zum
Thema Finanzierung des aktuellen Kläranlagenbaus äußerte und sich eingehend
damit befasste. Im Fokus der Überlegungen stand von Anfang an, dass eine
Variante gesucht werden muss, die ein Höchstmaß an Gerechtigkeit vorsieht.
Der Beschluss mit einer Stimme Mehrheit von CDU und FWG, die
Grundstückseigentümer allein die Last der Baukosten tragen zu lassen, habe
zu großer Verärgerung in der Bevölkerung geführt. Sven Hafner fungierte als
Versammlungsleiter. In geheimer Wahl wurden 27 Kandidaten einstimmig
gewählt. 17 Bewerber gehören zu den Bürgern für Allendorf. Die Liste wird
von Brunhilde Trenz angeführt, zehn Frauen schmücken die Liste. Die junge
Generation ist mit sieben Gesichtern vertreten. Die Jungen Leute sind
engagiert. Sie wollen etwas bewegen. Spitzenkandidat für den Ortsbeirat
Climbach ist Ursula Poschmann. Für den Ortsbeirat Nordeck/Winnen kandidiert
der Freiberufler Jörn Mahnke. Über eine Bürgermeisterkandidatur wurde nicht
entschieden.
Giessener Anzeiger 08.01.
2011
BFA/FDP fordert mehr Pflege für die Obstbaumbestände
07.01.2011 - ALLENDORF/LUMDA
Hinweis auch auf Mühlgraben-Rekultivierung - Mit Entschiedenheit gegen
Windkrafträder und Kläranlagenfinanzierung durch Beiträge der Bürger
(V).
Auch in der zurückliegenden Legislaturperiode haben BFA/FDP für Landschafts-
und Umweltschutz gestritten. Die Fraktion hat bereits 2004 den Antrag
eingebracht, dass der Magistrat beauftragt wird, Rekultivierungen im Bereich
der stadteigenen Streuobstwiesen und weiteren Obstbaumstandorten vornehmen
zu lassen. Die Gesamtzahl der Obstbäume im Vergleich zu Zählungen aus 1965
und 1987 veranschaulichen die negative Entwicklung. Allendorf-Kernstadt
1965: 5182, Stadtteil Climbach 765, Stadtteil Nordeck 2518, Stadtteil Winnen
1363, Kernstadt 1987: 3010 (-42 Prozent), Climbach 430 (-45 Prozent),
Nordeck 1559 (-38 Prozent), Winnen 1047 (-23 Prozent). Nach 1987 wurde nicht
mehr gezählt. Für die Insekten sind Streuobstwiesen wichtige Zufluchtsräume.
Streuobstwiesen werden ebenfalls von einer Vielzahl von Vogelarten bewohnt.
Die BFA/FDP-Fraktion ist erneut der Auffassung, dass die Stadt mit gutem
Beispiel vorangehen und die Pflege der Bestände vornehmen sollte. Teilweise
überalterte Bestände sind durch Neuanpflanzungen zu ergänzen. Ebenfalls 2004
hat die Fraktion einen Antrag eingebracht, dass die Reinigung und
Rekultivierung des Mühlgrabens beantragt werden sollte. Viele Besucher der
Volksbank weisen oft daraufhin, dass der Zustand des Mühlgrabens mit einer
Kloake zu vergleichen ist.
Die
BFA/FDP wurde bei der Offenlegung des Regionalplanes Mittelhessen darauf
aufmerksam, dass tatsächlich die Kuppe, das Wahrzeichen des Lumdatales, mit
dem Ringwall vollständig in das Abbaugebietes in das Steinbruchunternehmen
einbezogen war. Eine Stellungnahme zum Regionalplan Mittelhessen in der der
Ringwall vollständig einbezogen war, wurde seitens der Abteilung
archäologische Denkmalpflege verschlafen. Durch große Bemühungen war es der
Fraktion gelungen, dass der Erhalt der frühmittelalterlichen, vielleicht
sogar keltischen Ringwall erhalten bleibt.
Giessener Anzeiger 07.01.2011 |